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Schau nach vorn

Schaue nach vorne - niemals zurück,
nur in der Zukunft, da liegt Dein Glück!
Hattest du gestern noch Sorgen und Not,
morgen vielleicht, ist schon alles im Lot.
 
Gestern das zählt nicht, heut wird gelebt;
immer nach Gunst und Erfolg sei bestrebt!
Negativ denken, das hemmt dich enorm:
Willst du gedeihen - dann schaue nach vorn!
@Norbert von Tiggelen
 

 

 

                                                                                                                                                                                      

                               M U S I K

Erinnert an schöne Zeiten

Verbindet Menschen.

Macht glücklich und auch traurig!

Ist ein wichtiger Bestand des Lebens.

Ohne Musik wäre die Welt nur halb so schön!

Warum wir mehr singen sollten
Ob solo, unter der Dusche oder gemeinsam im Chor: Singen hebt die Laune und kann sogar heilsam wirken
von Anita Essig-Knop, 29.01.2019

Stille Nacht, heilige Nacht. Weihnachten ist heute einer der wenigen Anlässe, an dem die Deutschen noch singen. Ob vor der Bescherung unter dem Christbaum oder beim Kirchenbesuch – mit Weihnachtsliedern drücken Groß und Klein die festliche Stimmung sowie die freudigen Gefühle aus, die sie an diesen Tagen empfinden.

Den Menschen früherer Generationen kamen die mit dem eigenen Körper erzeugten Töne viel häufiger und entsprechend leichter über die Lippen. Als es noch kein Radio und kein Fernsehen gab, war Singen eine willkommene Freizeitbeschäftigung. Ein Lied auf den Lippen hatten viele immer und überall: bei der Feld- und Hausarbeit, beim Wandern, beim ­Zubettbringen der Kinder.

Je mehr gesungen wird, desto besser

Um beschwingt ein Lied zu schmettern, braucht es keine besondere ­­musikalische Begabung – höchstens ­etwas Mut, selbstbewusst die Stimme zu erheben. Die Fähigkeit steckt in ­jedem von uns und sollte nach Ansicht von Experten auch aktiv genutzt werden: und zwar so früh wie möglich. Gunter Kreutz von der Universität Oldenburg appelliert an Eltern und Großeltern, mit ihren Kindern und Enkeln so oft wie möglich ein Lied anzustimmen.

Singen mit anderen fördert das Gemeinschaftsgefühl

© Imago Stock And People/Rupert Oberhäuser

Doch Singen stärkt nicht nur das Gemeinschaftsgefühl und fördert Lernprozesse. "Auch Körper und Psyche profitieren", sagt Musiktherapeut Christoph Salje aus Hamburg. Das Tönen reguliert die Atmung und trainiert sowohl Stimmbänder als auch Zwerchfell. Schon 20 Minuten Singen beeinflussen zudem die Ausschüttung des Wohlfühlhormons Oxytocin und des Stresshormons Cortisol, wie eine Studie der Universität Regensburg zeigt.

Singen als Stresskiller

Somit ist wissenschaftlich erwiesen, was viele schon persönlich erlebt haben: Singen ist ein Stresskiller – besonders wenn man es in Gemeinschaft tut. Die Forscher vermuten, dass das Erlebnis im Chor stabilisierende Gefühle von Verbundenheit und Geborgenheit erzeugt.

Singen hat in vielen Kulturen eine lange Tradition und ermöglicht es, sich ohne Worte auszudrücken. Musiktherapeut Salje: "Sie können summen oder Töne aneinanderreihen, und Ihr Gegenüber bekommt einen sehr guten Eindruck, ob Sie traurig sind oder die Welt umarmen möchten."

Sich seiner Umwelt vokal mitzuteilen, kann einen reinigenden und entlastenden Effekt haben. Deshalb wird das Musizieren mit der eigenen Stimme auch medizinisch genutzt. Etwa bei Traumata ist gemeinsames Singen der Patienten in manchen Kliniken Baustein einer erfolgreichen Behandlung. "Das Singen alleine kann die Patienten nicht heilen. Aber es kann sie verändern und dazu führen, dass sie weniger Medikamente brauchen", sagt Kreutz.

Solo ist angesagt

Gleich Lust bekommen, eine kleine Melodie zu trällern? Singen liegt im Trend. Das verdeutlichen nicht zuletzt die vielen Teilnehmer beliebter Castingshows wie auch die Zuschauer­zahlen der entsprechenden Fernsehsendungen. Laut Therapeut Salje hat derzeit vor allem das solistische Singen enormen Zulauf: "Die Individualisierung ist ein Phänomen unserer Gesellschaft. Sie spiegelt sich deutlich auch beim Gesang wider."

Zwei Millionen trällern im Chor

Wer an seiner Gesangs- und Atemtechnik feilen will, bekommt in ein paar Stunden Einzelunterricht wertvolle Tipps. Doch auch das Singen im Chor ist nach wie vor beliebt. Nach ­Angaben des Deutschen Musikinformationszentrums in Bonn gehören in Deutschland mehr als zwei Millionen Amateure zu Chorverbänden. Sie gestalten mit der eigenen Stimme zum Beispiel den Gottesdienst an Heiligabend.

Quelle: Apotheken Umschau

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5 Dinge, die beweisen, dass du unbedingt in einem Chor singen solltest

Schluss mit dem einsamen Trällern unter der Dusche, dem höchstens der Nachbar gedämpft lauschen kann. Hier sind die Gründe, die für das Singen in einem Chor sprechen:

1. Es ist gesund

Forscher der Universität Göteborg veröffentlichten einen Artikel in der Fachzeitschrift „Frontiers in Neuroscience“, in dem sie den positiven Einfluss des Chorsingens auf den Körper beschreiben. Demnach hat es nämlich eine ähnlich beruhigende Wirkung wie Yoga.

Das gemeinsame Singen synchonisiert sogar die Koordination von Muskeln und Nervenaktivitäten. Dies macht sich besonders in der kontrollierten, ruhigen Atmung und der Herzaktiviät bemerkbar: Beim Ausmatmen verlangsamt sich der Puls, beim Einatmen hingegen steigt er wieder an. So kommt es, dass die Herzen der Sänger nicht nur für die Musik, sondern auch im gleichen Takt schlagen.

2. Stimmungsschwankungen ade

Diese gesundheitlichen Vorteile weiten sich sogar auf die Gemütslage aus. Man steckt seine Energie ins Singen, vergisst alles um sich herum, fühlt sich freier und lädt die Akkus auch gleichzeitig wieder auf. Das hat zur Folge, dass man mit Beigeisterung dabei ist und die Probe genauso enthusiastisch verlässt.

3. Du wirst disziplinierter

Wir alle kennen doch diesen Schlendrian, der uns verfolgt. Was du heute kannst besorgen, verschiebe ruhig auf morgen, oder so. Aber wer erst einmal angefangen hat, in einem Chor zu singen, wird so schnell nicht mehr davon loskommen. Dadurch wirst du auch gleichzeitig disziplinierter. Die regelmäßige Teilnahme an den Proben ist stets mit dem Einüben der richtigen Töne verbunden, es geht um permanente Verbesserung, das Zusammenspiel der Stimmen zu optimieren.

4. Eine Gemeinschaft, die verbindet

Die Proben sind ein Ereignis, bei dem ihr Freundschaften knüpft, zusammen etwas Neues lernen könnt, und eine Menge Spaß im Team habt. In der Leidenschaft für Musik fühlt ihr euch verbunden.

5. Es macht glücklich

Nicht zuletzt ist natürlich die Emotionalität ein bedeutdender Faktor. Musik berührt und lässt unseren Alltag in den Hintergrund treten. Beim Singen wird außerdem die Produktion von Serotonin angekurbelt, was als Glückshormon bekannt ist. Zusammen mit Anderen macht es gleich noch viel mehr Spaß.

„Die Musik allein wirkt gleichzeitig auf die Phantasie, auf das Gemüt, auf das Herz und die Sinne.“  (Hector Berlioz)

1. Stimme: Schon wenige kurze Singübungen kräftigen die Stimmbänder.

2. Kreislauf: Singen bringt Zwerchfell, Lunge und Herz schonend in Form.

3. Gehirn: Das Üben von Liedern trainiert auch die sprachlichen Fähigkeiten

4. Seele: Die Möglichkeit, verborgene Gefühle

zu äußern, macht selbstbewusst.

 

»Singen ist die Kraftquelle

für unser Leben , Singen  fördert Lebensqualität «

 

 

"Die Musik drückt aus was nicht gesagt werden kann und
worüber zu schweigen unmöglich ist."  Victor Hugo