Gesangverein Frohsinn schenkte Zuhörern einen Strauß bunter Melodien

Mehr als 500 Besucher beim Neujahrskonzert – Chor sang viele moderne Pop-Songs
Mit bekannten Liedern begrüßte der Gesangverein Frohsinn unter seiner Dirigentin Sonja Himmelsbach das neue Jahr und erhielt dafür großen Beifall. Foto: Hermann Kornmayer


Mit Chorgesang begrüßt der Gesangverein Frohsinn traditionell das neue Jahr. Dirigentin Sonja Himmelsbach hatte für das Konzert am Montag einen Melodienstrauß zeitgenössischer Lieder zusammengestellt, was vom Publikum – mehr als 500 Gäste kamen in die Reichstalhalle – mit viel Beifall honoriert wurde.

 

 

»Bunt gemischt«, so kündigten die beiden Moderatorinnen Ann-Kathrin Schmider und Karoline Kornmayer das Programm mit nationalen und internationalen Songs an. Vertraute Texte und Melodien erklangen, die aber in den Chorsätzen eine überraschend neue Qualität bekamen. Der Jugendchor »Canto Amici« eröffnete den Konzertabend mit modernen Popsongs. Überzeugend interpretierte der Sängernachwuchs »The Climb«, »Shape of you«, »Ex’s and Oh’s« und Mark Forsters »Sowieso«, wobei Tom Lehmann und Max Huber sehr selbstbewusst und stimmsicher ihren Solopart meisterten. Als dann anschließend der Jugendchor zusammen mit den Frauen und Männern des »Frohsinns« auf der Bühne standen, war dies für das Publikum nicht nur visuell beeindruckend. Der gemeinsame Auftritt wurde auch in diesem Jahr wieder durch die Harmonie der Stimmen von Jung und Alt zu einem besonderen Hörgenuss. Dargeboten wurden der Titelsong zu »Die Schöne und das Biest«, »Ein Kompliment« (Sportfreunde Stiller), »80 Millionen« (Max Giesinger) und »Auf uns« (Andreas Bourani). Auch nach der Pause erfreute der »Frohsinn« das Publikum weiter mit Ohrwürmern und Radiohits, angefangen von Reinhard Fendrich (»Weus’d a Herz hast«), STS (»Fürstenfeld«), der Spider Murphy Gang (»S’ Leben is wie a Traum«), Rio Reiser (»König von Deutschland«) bis hin zu den Toten Hosen (»Altes Fieber«). »Do you love me« fragten die Frauen des »Frohsinn« und der Gesamtchor bewies mit »Bènia calastoria« italienisches Temperament. Erst nach zwei Zugaben durften die Sängerinnen und Sänger die Bühne verlassen. Einfühlsam wurden die Liedvorträge abwechselnd durch Instrumentalisten begleitet: Adrian Sieferle und Luisa Lehmann (Klavier), Anna Schwarz (Geige), Bernhard Lehmann (Keyboard), Maxi Albert (Gitarre), Tobias Lehmann (Bass und Bariton) und Benedikt Schwendemann (Schlagzeug). Als Ehrengäste konnte der 1. Vorsitzende Raphael Hildebrandt zu Beginn der Veranstaltung Bürgermeister Richard Weith und seinen Amtsvorgänger Siegfried Huber mit ihren Gattinnen sowie Mitglieder des Chorverbandes Kinzigtal mit Präsident Anton Unger und seiner Frau begrüßen. Interessiert verfolgte das Konzert auch der Frauenchor »KlangArt« aus Saarwellingen, mit dem der »Frohsinn« in diesem Jahr einen gemeinsamen Auftritt plant.

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